Durch ein Blitzschlag können sehr hohe Ströme in unseren Leitungen auftreten.  Im günstigsten Fall brennt nur Verteilung ab, im schlimmsten können die Hausbrände entstehen.

Neuregelung der Überspannungsschutznormen DIN VDE 0100-443 und -534

Das Überspannungsschutzgerät muss so nah wie möglich am Einspeisepunkt der elektrischen Anlage eingebaut werden. Bei der Installation in einem Wohngebäude ist der optimale Einbauort im unteren Anschlussraum des Zählerschrankes. In neuen Zählerschränken ist hier ein 40mm-Sammelschienensystem vorhanden, auf der das Überspannungsschutzgerät mit Aufrasttechnik schnell montiert werden kann.

Darüber hinaus sind auch potenzielle Störquellen zu berücksichtigen. In diesem Fall muss das Schutzgerät ebenfalls so nah wie möglich am Verursacher eingebaut werden.

Der wirksame Schutzbereich von Überspannungsschutzgeräten wird erstmals in der Norm berücksichtigt. Gemeint ist der maximal zulässige Abstand zwischen Überspannungsableiter und den zu schützenden Geräten. Dieser sollte nicht mehr als 10 m Leitungslänge betragen. Kann der Abstand nicht eingehalten werden, ist ein zusätzliches Überspannungsschutzgerät so nah wie möglich am zu schützenden Gerät einzubauen.